Heinz-Gerhard Pliester, der Ehrenvorsitzende des VVV, blickt auf die Vereinsgründung im April 1977 zurück, bei der er zum Vorsitzenden gewählt wurde Seither hat sich in der Widukindstadt viel getan, Vreden ist zu einer attraktiven Stadt geworden. Im Jahr 1977 schlossen sich die Mitglieder des bereits bestehenden Verkehrsvereins, der Mittelstandsvereinigung und des Werberings zu einem neuen Verein mit der Bezeichnung Verkehrsverein Vreden e.V. zusammen, berichtet Heinz-Gerhard Pliester. Im Gründungsjahr seien die bisherigen Gremien als Ausschüsse innerhalb des neuen Vereins weitergeführt worden und zusätzlich noch eine Abteilung für Fremdenverkehr und ein Industrieausschuss hinzu gekommen, dem gleich zu Beginn zwölf Industriebetriebe der Stadt Vreden angehörten.
Seither nahmen die Mitglieder des Verkehrsvereins unter anderem Einfluss auf die Gestaltung der Innenstadt, Straßenführung, Anlage von Grünanlagen und Verbesserung der Nahverkehrsverhältnisse. Im Jahr 1977 ist erstmalig der Hamaland-Tag ins Leben gerufen worden. Auf Anregung des Verkehrsvereins, im Einvernehmen mit Rat und Verwaltung der Stadt Vreden habe außerdem die Einrichtung eines Wochenmarktes erreicht werden können. 1982 begannen die Bestrebungen des Verkehrsvereins, einen verkaufsoffenen Sonntagnachmittag einzuführen. Zunächst wurde dafür der Titel "Widukindsonntag" vorgeschlagen. Aber erst die Anregung, diesen verkaufsoffnen Sonntag als "Heimattag" zu gestalten, fand den Zuspruch des Rates der Stadt Vreden. Die Bemühungen um die Einrichtung eines "Heimattages" hatten im Jahr 1985 Erfolg. Später wurde auch noch der "Weihnachtsmarkt" vom VVV ins Leben gerufen.
Quelle: „Vreden eine Stadt stellt sich vor“ vom 24 August 2007